Sketchnotes – ein universelles Tool

Sketchnotes sind visuelle Notizen – manche nennen sie auch Notizen plus. 

Es gibt sehr unterschiedliche Stile für Sketchnotes. Allen gemeinsam ist, dass sich die handschriftlichen Notizen von der konventionellen, linearen Struktur lösen, stattdessen das ganze Blatt nutzen und die Notizen mit grafischen Elementen wie Pfeilen, Kästen und einfachen Symbolen kombinieren.  

Diese grafischen Elemente einer Sketchnote können ganz einfache Doodles, Kritzelbildchen oder Icons sein, wie sie uns tagtäglich überall begegnen. Es geht nicht darum künstlerisch ausgefeilte Zeichnungen zu erstellen, sondern ein Wort, eine Idee oder ein Konzept visuell darzustellen. Das hat den Vorteil sich Inhalte leichter zu erschließen, sie schnell wiederzuerkennen und sich besser zu erinnern. Sketchnotes bringen das Potential des visuellen Denkens zum Einsatz, das in jedem von uns steckt.

Dieses Potential läßt sich als Tool universell einsetzen, nicht nur für die eigenen Notizen und Gedanken, sondern auch für Erklärungen in Gesprächen, Meetings, Präsentationen oder für Social Media. Sketchnotes unterstützen das Festhalten, Organisieren und Kommunizieren von Informationen und die zugrundeliegenden Prinzipien werden schon seit Urzeiten. Die Höhlenmalerei, die ägyptischen Hieroglyphen oder DaVincis Anatomie-Zeichnungen sind nur ein paar berühmte Beispiele für den Einsatz von Visualisierungen.

Im Informationszeitalter sind wir herausgefordert, uns mit einer Informationsflut im Berufsleben und im Alltag zurecht zu finden. Sketchnotes sind dafür das ideale universelle Tool. Und sie machen super viel Spaß!

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